Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI | Ältere Patienten mit einem Arzt oder Psychiater, der mit Patienten zusammenarbeitet, die zu männlicher oder psychiatrischer Diagnose in einer Klinik oder einem Krankenhaus für psychische Gesundheit befragt werden.

Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI: Unterstützung und Beratung in der Pflege

Rund 3,5 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Die Mehrzahl von ihnen lebt mit Unterstützung von Angehörigen und ambulanten Pflegediensten weiter zu Hause. Doch in dieser herausfordernden Situation stehen nicht nur Pflegebedürftige, sondern auch ihre Familien vor einer Vielzahl von Fragen und Unsicherheiten. Hier kommt die qualifizierte Unterstützung von geprüften Pflegeberatern nach § 7a SGB XI ins Spiel.

Der Kurs für Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI

Der Kurs für Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI wird von renommierten Bildungseinrichtungen wie dem Institut für Lernsysteme (ILS), der Fernakademie für Erwachsenenbildung (FEB) und der Studiengemeinschaft Darmstadt (sgd) angeboten. In diesem Lehrgang erwerben Sie das notwendige Fachwissen, um eine umfassende, individuelle Pflegeberatung anzubieten. Dies umfasst nicht nur Fragen zu Sozialleistungen und Hilfsangeboten, sondern auch die Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 und § 45 SGB XI.

Gesetzlicher Anspruch auf Pflegeberatung

Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, tauchen oft rasch wichtige Fragen auf. Dabei geht es unter anderem um die Möglichkeit der Pflege in der eigenen Wohnung, Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten für die Betreuung zu Hause, die Suche nach einem geeigneten Heimplatz, die Beantragung von Versicherungs- und Sozialleistungen sowie Finanzierungsfragen. In solchen Momenten ist eine kompetente Pflegeberatung von entscheidender Bedeutung.

Ein gesetzlicher Anspruch auf Pflegeberatung nach § 7a SGB XI besteht für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Diese Beratung wird von verschiedenen Institutionen angeboten, darunter Krankenkassen, Pflegedienste, Krankenhäuser, Verbraucherzentralen, Sozialämter, Pflegestützpunkte und private Pflegeberatungen.

Überzeugende Beratungskompetenz in der Pflege

Geprüfte Pflegeberater verfügen über ein umfassendes Wissen, insbesondere im Sozial- und Sozialversicherungsrecht. Sie sind kompetent im Case Management und begleiten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in ihrer individuellen Pflegesituation. Sie nehmen sich der Sorgen und Fragen an, ermitteln den individuellen Hilfebedarf und beraten ausführlich über das vorhandene Leistungsangebot sowie aktuelle Sozialleistungen und regionale Hilfsangebote. Auf Wunsch entwickeln sie gemeinsam mit allen Beteiligten bedarfsgerechte Versorgungspläne.

In dieser Hinsicht sind Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI eine unverzichtbare Unterstützung für Menschen in der Pflegesituation. Sie tragen dazu bei, dass Pflegebedürftige und ihre Familien die bestmögliche Betreuung und Unterstützung erhalten, um ein würdevolles Leben trotz Pflegebedürftigkeit zu führen.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Lehrgang

Um die Qualifikation als Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI zu erlangen, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt sein. Hier sind die wichtigsten Teilnahmevoraussetzungen:

Berufliche Qualifikation

In der Regel setzen die Lehrgänge zur Pflegeberatung nach § 7a SGB XI eine bereits vorhandene berufliche Qualifikation voraus. Dies kann eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft sein, aber auch Abschlüsse in den Bereichen Sozialversicherung, Sozialpädagogik oder Sozialarbeit werden häufig akzeptiert. Wenn Sie über ein Studium im sozialen Bereich verfügen, beispielsweise einen Bachelor-Abschluss, erfüllen Sie ebenfalls die erforderliche Voraussetzung.

Praktische Erfahrungen

Neben der formalen Qualifikation ist auch praktische Erfahrung von großer Bedeutung. Personen ohne einschlägige pflegerische Vorerfahrungen durch Ausbildung oder berufliche Tätigkeit müssen in der Regel ein mindestens neuntägiges Praktikum in einer Einrichtung mit pflegerischem Schwerpunkt absolvieren. Diese praktische Erfahrung ermöglicht es den Teilnehmenden, einen Einblick in die Pflegearbeit zu erhalten und sich mit den realen Herausforderungen vertraut zu machen.

Persönliche Eigenschaften

Darüber hinaus sollten angehende Pflegeberater bestimmte persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen. Dazu gehören Empathie, Kommunikationsstärke, Organisationsgeschick und die Fähigkeit, komplexe Informationen zu vermitteln. Da die Arbeit in der Pflegeberatung oft mit sensiblen Themen und schwierigen Situationen verbunden ist, ist es wichtig, einfühlsam und verständnisvoll zu agieren.

Insgesamt sind die Anforderungen an die Teilnahme an einem Lehrgang zur Pflegeberatung nach § 7a SGB XI vielfältig, da die Aufgabe der Pflegeberater sehr anspruchsvoll ist. Sie müssen nicht nur über Fachwissen verfügen, sondern auch die nötige Empathie und soziale Kompetenz besitzen, um pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bestmöglich zu unterstützen.

Ausbildungsinhalte für Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI

Die Ausbildung zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI ist anspruchsvoll und umfasst eine breite Palette von relevanten Themen. Hier bieten wir einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungsinhalte, die im Rahmen dieses Lehrgangs behandelt werden:

Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege
Um als Pflegeberater/in erfolgreich arbeiten zu können, ist ein fundiertes Verständnis der Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege unerlässlich. Dieser Ausbildungsteil vermittelt Kenntnisse über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, Krankheitsbilder, medizinische Terminologie und Pflegemaßnahmen. Dieses Verständnis bildet die Basis für eine kompetente Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen.
Grundlagen der Pflege- und Gesundheitswissenschaften
Die Pflegeberatung erfordert nicht nur praktische Fertigkeiten, sondern auch eine wissenschaftliche Perspektive. Hier werden die Grundlagen der Pflege- und Gesundheitswissenschaften vermittelt. Dies umfasst Themen wie Gesundheitsförderung, Prävention von Krankheiten, Epidemiologie und Gesundheitspolitik. Das Ziel ist es, Pflegeberater/innen mit einem breiten Verständnis für die Gesundheitsbranche auszustatten.
Allgemeines und spezielles Recht in der Pflegeberatung
Die Kenntnis des Rechtssystems ist für Pflegeberater/innen von entscheidender Bedeutung, da sie Pflegebedürftige und ihre Familien in rechtlichen Angelegenheiten unterstützen. Dieser Ausbildungsbereich behandelt sowohl allgemeine rechtliche Grundlagen als auch spezifische Gesetze im Bereich der Pflegeberatung.
Inhalte und Umfang der Pflegeberatung nach § 45 SGB XI
Eine Schlüsselkomponente der Ausbildung ist die vertiefte Kenntnis der Pflegeberatung gemäß § 45 SGB XI. Hier lernen die Teilnehmenden, wie sie individuelle Bedarfsanalysen durchführen, Pflegegrade ermitteln und passgenaue Versorgungspläne entwickeln können.
Case Management
Case Management ist eine Methode, um komplexe Pflegefälle effizient zu koordinieren. In diesem Ausbildungsinhalt lernen die angehenden Pflegeberater/innen, wie sie verschiedene Dienstleister und Ressourcen koordinieren, um eine optimale Versorgung sicherzustellen.
Gesprächs- und Beratungskompetenz
Die Kommunikation mit Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen erfordert besondere Fähigkeiten. In diesem Ausbildungsbereich wird die Gesprächs- und Beratungskompetenz entwickelt, um einfühlsame und effektive Beratungsgespräche führen zu können.
Verhandlungsführung für Pflegeberater
Die Pflegeberatung beinhaltet oft Verhandlungen mit verschiedenen Akteuren im Gesundheitssystem. Dieser Ausbildungsbereich vermittelt die Fähigkeiten, um erfolgreich in Verhandlungen zu treten und die besten Ergebnisse für die Pflegebedürftigen zu erzielen.
Praxis der Pflegeberatung
Die praktische Umsetzung des Gelernten ist von großer Bedeutung. In diesem Teil der Ausbildung werden Fallstudien und praktische Übungen durchgeführt, um die Fertigkeiten in der realen Pflegeberatung zu festigen.
Selbstständigkeit als Pflegeberater/in
Abschließend erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Möglichkeiten und Herausforderungen der Selbstständigkeit als Pflegeberater/in. Dies umfasst Aspekte wie die Gründung einer eigenen Beratungspraxis, Marketing und Kundenakquise.
Insgesamt bereitet die Ausbildung zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI die Teilnehmenden umfassend darauf vor, eine wichtige Rolle in der Pflegeberatung und -koordination einzunehmen und Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen bestmöglich zu unterstützen.

Lernaufwand und Dauer für Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI

Die Ausbildung zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI ist eine bedeutende berufliche Weiterbildung, die eine gewisse Zeit und Engagement erfordert. Hier erfahren Sie mehr über den Lernaufwand und die Dauer dieses Lehrgangs:

Lehrgangsbeginn

Der Vorteil dieses Lehrgangs ist die flexible Möglichkeit des Lehrgangsbeginns. Sie können jederzeit starten, sodass Sie den Zeitpunkt des Beginns an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen können.

Lehrgangsdauer

Die Regelstudiendauer beträgt 12 Monate, wenn Sie etwa 8 Stunden pro Woche für das Studium aufbringen. Dieser Zeitrahmen ermöglicht es den Studierenden, die Inhalte gründlich zu erlernen und sich intensiv auf die Prüfungen vorzubereiten.

Kostenfreie Verlängerung

Sollten Sie mehr Zeit benötigen, steht Ihnen eine kostenfreie Verlängerungsoption von zusätzlichen 6 Monaten zur Verfügung. Diese Flexibilität ermöglicht es, den Lernprozess an individuelle Umstände anzupassen, ohne zusätzliche finanzielle Belastung.

Schneller zum Abschluss

Wenn Sie den Lehrgang schneller absolvieren möchten, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Studienplan individuell anzupassen. Die Gesamtstudiengebühr bleibt dabei unverändert. Dies bietet die Chance, den Abschluss in kürzerer Zeit zu erreichen, falls Sie über die nötige Zeit und Motivation verfügen.

Studienmaterial

Der Lehrgang bietet umfangreiches Studienmaterial, darunter 14 Studienhefte, 7 Online-Tests, 2 Einsendeaufgaben, ein Fachbuch und einen Praktikumsleitfaden. Dieses Material unterstützt Sie dabei, das erforderliche Wissen zu erlangen und sich optimal auf die Prüfungen vorzubereiten.

Studienabschluss

Nach erfolgreichem Abschluss aller Studienhefte und Online-Tests erhalten Sie das Abschlusszeugnis „Grundlagen der Pflegeberatung“. Doch das ist nicht alles. Nach Bestehen einer Abschlussprüfung durch die Bearbeitung einer Fallaufgabe erhalten Sie das Abschlusszertifikat „Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a Abs. 3 Satz 3 SGB XI“. Dieses Zertifikat vermerkt auch Ihre Befähigung zur Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 und § 45 SGB XI. Auf Wunsch ist sogar eine Ausstellung als international verwendbares Certificate in englischer Sprache möglich.

Insgesamt bietet dieser Lehrgang eine umfassende und flexible Möglichkeit, sich auf die anspruchsvolle Aufgabe als Pflegeberater vorzubereiten und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Kosten des Fernlehrgangs Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI

Die Kosten für die Ausbildung zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI können je nach Bildungseinrichtung variieren. Hier finden Sie eine Übersicht über die Kosten bei verschiedenen Anbietern:

ILS (Institut für Lernsysteme) und FEB (Fernakademie für Erwachsenenbildung)

Das ILS und FEB bieten den Lehrgang zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI zu einem Preis von 2.100 Euro an. Dieser Betrag deckt in der Regel das gesamte Studienmaterial, die Betreuung durch Dozenten sowie die Prüfungsgebühren ab.

sgd (Studiengemeinschaft Darmstadt)

Die sgd bietet den Lehrgang zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI zu einem Preis von 2.268 Euro an. Dieser Betrag deckt alle notwendigen Studienmaterialien, die Betreuung während des Lehrgangs und die Prüfungsgebühren ab.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genannten Kosten lediglich die Studiengebühren widerspiegeln und eventuelle Zusatzkosten, wie beispielsweise für Praktika oder Exkursionen, nicht enthalten. Darüber hinaus bieten einige Bildungseinrichtungen möglicherweise Finanzierungsmöglichkeiten oder Stipendien an, um die finanzielle Belastung für die Studierenden zu erleichtern.

Es ist ratsam, sich bei der jeweiligen Bildungseinrichtung nach den genauen Kosten und den zur Verfügung stehenden Finanzierungsoptionen zu erkundigen, um die beste Entscheidung für die eigene berufliche Entwicklung zu treffen.

Zielgruppe für den Fernlehrgang Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI

Die Zielgruppe für den Fernlehrgang Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI ist vielfältig und umfasst Personen, die bereits in der Gesundheits- oder Sozialbranche tätig sind oder eine Karriere in diesem Bereich anstreben. Zu den möglichen Teilnehmenden gehören:

  • Personen mit einem Abschluss in einem pflegerischen Beruf, wie Kranken- oder Altenpflege.
  • Absolventen eines Studiums im sozialen Bereich, insbesondere der sozialen Arbeit, mit mindestens einjähriger Berufspraxis.
  • Individuen mit mehrjähriger Berufspraxis in der Beratung zu einschlägigen Themen, die als äquivalente Qualifikation anerkannt werden kann.

Die Ausbildung zum Geprüften Pflegeberater erweitert das berufliche Spektrum dieser Zielgruppe erheblich und bietet interessante Perspektiven in der Gesundheitsbranche.

Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs stehen den Absolventen verschiedene Karrierewege offen. Sie können sowohl selbstständig als auch im Auftrag von Krankenkassen oder angestellt bei Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Verbraucherzentralen, Sozialämtern oder Pflegestützpunkten tätig sein. Dies eröffnet vielfältige berufliche Chancen und die Möglichkeit, Menschen in herausfordernden Pflegesituationen effektiv zu beraten und zu unterstützen.

Geprüfte Pflegeberater können in einer Vielzahl von Einsatzbereichen tätig sein, darunter:

  • Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen bei der Wahl der geeigneten Pflegeoptionen.
  • Unterstützung bei der Beantragung von Versicherungs- und Sozialleistungen.
  • Beratung zu Finanzierungsfragen im Zusammenhang mit der Pflege.
  • Mitarbeit in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern, um Patienten und deren Familien bei der Planung der Pflegebedürfnisse zu unterstützen.
  • Tätigkeit in Verbraucherzentralen, um Ratsuchenden in Pflegefragen zu helfen.
  • Engagement in Sozialämtern oder Pflegestützpunkten, um pflegebedürftigen Menschen und ihren Familien Informationen und Unterstützung zu bieten.

Die Qualifikation als Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI eröffnet somit ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und ermöglicht es den Absolventen, einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zu leisten.

Kostenloses Infomaterial für den Fernlehrgang Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI

Möchten Sie mehr über den Fernlehrgang Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a SGB XI erfahren? Dann fordern Sie jetzt das kostenlose Infomaterial an! Auf unserer Webseite steht Ihnen dieses unverbindliche Informationsmaterial zur Verfügung. Hier finden Sie detaillierte Informationen zum Lehrgang, den Inhalten, den Kosten und den Karriereaussichten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich umfassend zu informieren und Ihre beruflichen Perspektiven im Bereich der Pflegeberatung zu erkunden. Fordern Sie noch heute Ihr kostenloses Infomaterial an und starten Sie Ihren Weg zu einer erfüllenden Karriere als Geprüfte/r Pflegeberater/in.

Auf einen Blick

Zielgruppe

Die Zielgruppe für die Ausbildung zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI ist vielfältig und umfasst Personen mit einer pflegerischen Ausbildung, einem Studienabschluss im sozialen Bereich oder mehrjähriger Berufspraxis in der Beratung. Diese Qualifikation eröffnet vielfältige Karrierechancen in der Gesundheitsbranche, sei es selbstständig oder angestellt in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Verbraucherzentralen, Sozialämtern oder Pflegestützpunkten.

Beginn & Dauer

Der Lehrgang zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI bietet den Vorteil eines flexiblen Lehrgangsbeginns. Die Regelstudiendauer beträgt 12 Monate bei einer wöchentlichen Studienzeit von etwa 8 Stunden. Eine kostenfreie Verlängerung von 6 Monaten ist möglich. Alternativ kann der Lehrgang individuell schneller absolviert werden, wobei die Gesamtstudiengebühr unverändert bleibt.

Voraussetzungen

Die Teilnahme am Lehrgang setzt eine abgeschlossene pflegerische Ausbildung, einen Studienabschluss im sozialen Bereich oder mehrjährige Berufspraxis in der Beratung voraus. Die Qualifikation eröffnet neue berufliche Perspektiven in der Gesundheitsbranche, indem sie umfassende Beratungskompetenzen rund um die Pflege vermittelt.

Kosten

Die Kosten für den Lehrgang zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI variieren je nach Bildungseinrichtung. Beispiele sind das ILS und FEB mit 2.100 Euro und die sgd mit 2.268€. Es ist wichtig zu beachten, dass eventuelle Zusatzkosten, wie Praktika, nicht enthalten sind. Finanzierungsoptionen und Stipendien können die finanzielle Belastung mindern.

Probelektion

Einige Bildungseinrichtungen bieten eine kostenlose Probelektion an, die es Interessenten ermöglicht, einen Einblick in den Lehrgang zu gewinnen, das Lehrmaterial zu testen und den Bildungsanbieter kennenzulernen. Dies ist eine gute Gelegenheit, um festzustellen, ob der Lehrgang den eigenen Erwartungen entspricht.

Probestudium

Ein Probestudium ermöglicht es Interessenten, den Lehrgang für eine begrenzte Zeit zu testen, um sicherzustellen, dass er ihren Bedürfnissen entspricht. Dies bietet die Möglichkeit, den Lehrplan, das Studienmaterial und die Qualität der Ausbildung zu überprüfen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs erhalten die Teilnehmenden ein Abschlusszeugnis „Grundlagen der Pflegeberatung“. Bei Bestehen einer Abschlussprüfung durch die Bearbeitung einer Fallaufgabe wird das Abschlusszertifikat „Geprüfte/r Pflegeberater/in nach § 7a Abs. 3 Satz 3 SGB XI“ verliehen, das auch die Befähigung zur Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 und § 45 SGB XI enthält.

COVID-19

Die Covid-19-Pandemie hat die Notwendigkeit von qualifizierten Pflegeberatern verstärkt. Die Ausbildung zum Geprüften Pflegeberater nach § 7a SGB XI hat sich als wertvoll erwiesen, um Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in diesen herausfordernden Zeiten optimal zu unterstützen. Die flexible Gestaltung des Lehrgangs ermöglicht es den Teilnehmenden, ihre Qualifikation auch während der Pandemie zu erwerben und einen wichtigen Beitrag im Gesundheitswesen zu leisten.
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